Landkreis Rotenburg verzeichnet zum Teil erhebliche Veränderungen bei der Europawahl

29.05.19 von Stephan Oertel, Zevener Zeitung

Freude bei den Grünen, Entsetzen bei CDU und SPD: So lässt sich auch im Land kreis Rotenburg die Reaktion nach der Europawahl beschrei ben. Dass es die Ökopartei im strukturell eher konservativen Landkreis mit 21,5 Prozent zur zweitstärksten Kraft geschafft hat und nur noch jeder Dritte sein Kreuz bei der Union macht zeigt, wie sehr die Wählerschaft in Bewegung geraten ist.

Während also bei der CDU Wundenlecken und Ursachenforschung angesagt ist, ist man bei den Grünen im Landkreis hochzufrieden. Sie haben ihr Wahlergebnis gegenüber der Wahl von 2014 auf 21,5 Prozent mehr als verdoppelt. Für Kreissprecher Hans-Jürgen Schnellrieder ist damit ein klarer Auftrag verbunden. „Nun gilt es, die Ergebnisse dieser Wahl auch auf die Kreis- und Kommunalpolitik zu übertragen. Denn auch hier muss sich die Einstellung zu Klima-, Natur- und Tierschutz dringend verändern“, sagt er. Dem weiteren Verlust auf Lebensraum müsse entschieden etwas entgegengesetzt werden.

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